Bremer Institut für Traumapädagogik
Fort- und Weiterbildungen
Fachberatung

Regina Sänger · Diplom-Psychologin

kontakt@traumapaedagogik-bremen.de
Telefon 0421 / 20 67 862

 
 

Für 2021 sind aufgrund der Corona-Pandemie und den hiermit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens noch keine Fortbildungsveranstaltungen geplant. 

Unsere Seminare vermitteln die Traumapädagogik besonders praxisnah und zielen auf eine größere Kompetenz in Ihrer Arbeit mit Traumatisierten und deren Familien ab. Auf der Grundlage von psychotraumatologischen und bindungspsychologischen Erkenntnissen vermitteln wir:

  • aktuelles theoretisches Wissen mit konsequentem Praxisbezug
  • neue Prinzipien und Strategien für den täglichen Umgang mit Betroffenen
  • erweiterte Handlungsspielräume durch Übungen und praxisnahe Inszenierungen
  • Methoden der Stressbewältigung und Achtsamkeit zur persönlichen Selbstfürsorge und zum Schutz vor Überforderung sowie vor Sekundärer Traumatisierung

Inhalte von Fortbildungen können beispielsweise sein:

"Hilf mir - aber lass mich bloß in Ruhe!" - Kinder und Jugendliche mit Bindungstraumata im pädagogischen Alltag

Kinder und Jugendliche, die von Bezugspersonen misshandelt wurden, stehen später oft im Mittelpunkt schwieriger Beziehungsdynamiken mit den Pädagog*innen. Forderung nach Sonderrechten, Widerstand und die Schwierigkeit, Positives auszuhalten, lösen bei den Fachkräften Ärger oder Resignation aus.

In der Fortbildung werden die theoretischen Grundlagen zu den Folgen von Bindungstraumata für die psychosoziale Entwicklung und die Bindungsfähigkeit vermittelt und alltagstaugliche Unterstützungsmöglichkeiten für die Betroffenen erörtert.

 

 Was brauchen traumatisierte Kinder und Jugendliche? - Einführung in die Traumapädagogik

In der Fortbildung werden grundlegende Kenntnisse über die Entstehung und Auswirkung von Traumata auf die kindliche Entwicklung vermittelt. Nach einer einführenden Darstellung der Traumapädagogik enwickeln wir mit den Teilnehmenden traumapädagogische Rahmenbedingungen und Methoden für ihre jeweiligen Arbeitsbereiche. Ziel ist die Erweiterung von Handlungsspielräumen im Umgang mit Symptomen und Verhaltensauffälligkeiten traumatisierter Mädchen* und Jungen*.

 

 

"Als wär ich gar nicht da..." - Pädagogische Arbeit mit Mädchen* mit dissoziativen Zuständen

Dissoziation ist ein Symptom, das sich häufig bei Mädchen* zeigt, die durch Gewalt oder Vernachlässigung traumatisiert wurden. Sie hilft, Erfahrungen auszuhalten, die jenseits des Erträglichen sind. Im Alltag führt sie jedoch u.a. zu Schulproblemen, "Blackouts", Reinszenieren von Gewalterfahrungen, den sogenannten psychosomatischen Erkrankungen und Angstzuständen.

In der Fortbildung werden unterschiedliche Formen von Dissoziation erörtert. Die Teilnehmenden bekommen Gelegenheit, Methoden zur Einschätzung von dissoziativen Zuständen kennen zu lernen und Stabilisierungsmöglichkeiten auszuprobieren.


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