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Institut für Traumapädagogik, Regina Sänger, Diplom-Psychologin
 
 

Unsere Seminare vermitteln die Traumapädagogik besonders praxisnah und zielen auf eine größere Kompetenz in Ihrer Arbeit mit Traumatisierten und deren Familien ab. Auf der Grundlage von psychotraumatologischen und bindungspsychologischen Erkenntnissen vermitteln wir:

  • aktuelles theoretisches Wissen mit konsequentem Praxisbezug
  • neue Prinzipien und Strategien für den täglichen Umgang mit Betroffenen
  • erweiterte Handlungsspielräume durch Übungen und praxisnahe Inszenierungen
  • Methoden der Stressbewältigung und Achtsamkeit zur persönlichen Selbstfürsorge und zum Schutz vor Überforderung sowie vor Sekundärer Traumatisierung

Vertiefungsseminar 
Trauma  und Trauer - Auswirkungen seelischer Erschütterungen und traumatischer Verluste
 Donnerstag, 22.08.2019, 10-18 Uhr

Das Leben hält für Menschen vielfältige Möglichkeiten von Verlusterlebnissen bereit. Als erstes denken wir dabei vermutlich an den Tod einer nahestehenden Person. Eingreifende Verlusterlebnisse können aber außerdem z.B. der Verlust der Heimat, eine Trennung von wichtigen Bezugspersonen oder der Verlust einer Lebensphase sein.

Die Prozesse von Trauma und Trauer hängen bei diesen Erlebnissen oftmals eng zusammen. So gibt es zum einen Verluste, die an sich traumatisch wirken können. In der Bewältigung dieser Verluste wird häufig ein natürlicher Trauerprozess erschwert. Ebenso kann ein auftretender Verlust eine frühe seelische Erschütterung aus der eigenen Biografie wieder berühren. Dies kann starken Einfluss auf die Möglichkeiten der Bewältigung des neuen Verlusterlebnisses haben. In der pädagogischen Arbeit mit betroffenen Menschen gilt es, diese Zusammenhänge zu berücksichtigen, um sie möglichst gut in ihrem Verarbeitungsprozess unterstützen zu können.

In dem Seminar werden unterschiedliche Verlustsituationen und -dimensionen aufgezeigt, die Zusammenhänge zwischen Trauma- und Trauerverarbeitung verdeutlichen und Möglichkeiten eines traumasensiblen Umgangs erarbeitet.

Ort: Bremer Institut für Traumapädagogik, Langenstr. 53, 28195 Bremen
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Suizidales Verhalten von Mädchen*
 Freitag, 06.12.2019, 9-16 Uhr

Mitteilungen von Suizidabsichten oder gescheiterte Suizidversuche von Mädchen führen bei pädagogischen Fachkräften oft zu großen Belastungen. Das Wissen über die Dynamik und altersspezifische Anzeichen können helfen, die Suizidgefahr besser zu verstehen und zu beurteilen. Wir werden uns mit den persönlichen und institutionellen Handlungsgrenzen im Umgang mit suizidgefährdeten Mädchen beschäftigen. Ziel der Fortbildung ist es, mehr Sicherheit bei der Ein­schätzung von akuter Suizidgefährdung zu entwickeln. Ein gemeinsam erarbeiteter Leitfaden schafft die Grundlage für einen weiteren kompetenten Umgang mit suizidalem Verhalten. Fallbeispiele aus der eigenen Praxis sind willkommen. Da die Arbeit mit suizidalen Klientinnen mit hohen psychischen Anforderungen verbunden ist, runden Hinweise zur Abgrenzung und Selbstfürsorge die Fortbildung ab.

Ort und Anmeldung: Mädchenhaus Bremen e.V.


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